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Ausflüge

Blaufärberhaus

September 2021

LandFrauen erkunden Winsen/Luhe

 

Wie gut kennen wir eigentlich Winsen/Luhe?

Unter diesem Motto trafen sich gegen Ende September fünfundzwanzig interessierte LandFrauen des LandFrauenvereins Pattensen und Umgebung vor dem Marstall in Winsen zu einem geführten Stadtrundgang.

 

Unter kundiger Anleitung durch Ilona Johannsen vom Museum im Marstall führte der Rundgang zunächst vom ehemaligen Schlossplatz, dem heutigen Platz zwischen Marstall, Rathaus und Schloss, zur St. Marien Kirche.

Früher war der Schlossplatz natürlich nicht der Allgemeinheit zugänglich, erfuhren die LandFrauen.

 

Dass die Pattenser Kirche älter ist als die Winsener Kirche, wussten wohl manche, aber dass früher in Winsen nur eine Kapelle stand und die Pattenser Kirche in kirchenrechtlicher Hinsicht wichtiger war als die Kapelle, das war neu.

Weitere Neuigkeiten über den Bau der St. Marienkirche erfuhren die LandFrauen, als sie staunend im Inneren der Kirche standen und durch „ein Fenster“ im Boden einen Blick auf die Fundamente der ersten – noch viel kleineren – Kirche werfen konnten.
Ilona Johannsen erzählte spannend, wie in früheren Zeiten Kirchen gebaut wurden und wie es kam, dass die Winsener Kirche nur ein Seitenschiff erhielt.

 

Der Stadtrundgang führte die LandFrauen über den früheren Marktplatz und die Luhe auf die Luhe-Insel zum Blaufärberhaus aus dem 16. Jahrhundert, dem ältesten Bürgerhaus Winsens.

 

Letzte Station des Stadtrundgangs war die Schlosskapelle, die normalerweise nicht besichtigt werden kann. Die Schlosskapelle stammt aus der Zeit, als Dorothea von Braunschweig-Lüneburg das Schloss als Witwensitz bewohnte (1593 -1617).

Die Kapelle dient heute dem Standesamt als Trauzimmer und wird gelegentlich für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

 

Nach dem erlebnisreichen Rundgang ließen die LandFrauen den Ausflug bei Kaffee und leckeren Torten im City Cafe ausklingen.

Oktober 2020

Mal wieder raus und in den Himmel gucken

 

Unter diesem Motto trafen sich an einem sonnigen Oktobertag 30 LandFrauen um die Mittagszeit auf dem Pattenser Dorfplatz, um per Bus nach Hamburg zum Planetarium zu fahren und dort die Vorstellung „Aurora – im Reich des Polarlichts“ zu besuchen. Da wir zeitig vor Ort waren, konnten wir - natürlich immer unter Beachtung der Corona- Regeln - vor der Vorstellung noch die Aussichtsplattform aufsuchen. Ganz sportliche LandFrauen sollen sogar die Treppen genutzt haben – und das sind viele viele Stufen, denn das Planetarium befindet sich in einem ehemaligen Wasserturm. Andere nutzten lieber den Fahrstuhl. Oben angekommen blickten wir über den Stadtpark auf Hamburg. Aber was für ein Ausblick bot sich uns: Hamburg im goldenen Oktober! Einige LandFrauen meinten, dass man bei diesem Anblick getrost auf Reisen zum Indian Summer in die USA verzichten könne. Voller Vorfreude betraten wir den Sternensaal im Planetarium und ließen uns in die Welt des Polarlichts entführen. Beladen mit vielen schönen Eindrücken traten wir anschließend die Rückfahrt an. Unser Bus brachte uns schnell und sicher nach Pattensen zurück.

 

Tagesausflug zur Luftbrückengedenkstätte nach Faßberg und zum Albert König Museum in Unterlüß am 10.09.2019

In diesem Jahr feierte unser LandFrauenverein Pattensen und Umgebung sein 70jähriges Bestehen. Ebenfalls vor 70 Jahren endete die Luftbrücke nach Berlin. Von Faßberg aus wurde West-Berlin während der Berlin-Blockade mit Kohle versorgt. Grund genug für 23 LandFrauen des LandFrauenvereins, um im September bei sonnigem Wetter einen Ausflug zur Luftbrückengedenkstätte zu machen. Dort erwartete uns eine Führung über das Gelände und wir erhielten an den einzelnen Stationen der Ausstellung von unseren engagierten, kompetenten und ehrenamtlich tätigen Führern des Fördervereins viele zusätzliche Informationen zu den Schautafeln. Durch die lebendigen Vorträge sowie einen Film über die Luftbrücke wurde uns die logistische Meisterleistung deutlich, die damals zum Überleben West-Berlins beitrug. Auch die anschaulichen Informationen über die vielen Dinge, die im Hintergrund des Projekts zu bedenken und zu organisieren waren wie beispielsweise Arbeitskräfte, Unterkünfte, Küchen sowie Transportmöglichkeiten und das alles in einem durch Krieg zerstörten Land, machten uns nachdenklich.

 

Besonders eindrucksvoll war natürlich, dass wir den „Faßberg-Flyer“ (einen der legendären Rosinenbomber) von innen beschauen konnten. So bekamen wir noch einen zusätzlichen Eindruck über die buchstäblich „handwerklichen“ Leistungen der Piloten, Lademeister und Arbeiter. Zum Mittagessen kehrten wir im Ludwig-Harms-Haus in Hermannsburg ein, wo man uns mit mediterraner Hähnchenpfanne mit Röstkartoffeln bewirtete. Die weitere Fahrt führte uns zum Albert-König-Museum in Unterlüß, wo uns ebenfalls ein ehrenamtlich tätiges Team erwartete und uns zunächst bei einem Außenrundgang das ehemalige Wohnhaus des Künstlers vorstellte sowie uns die Dauerausstellung über Kieselgur erläuterte. Kieselgur war einst ein wichtiger Bodenschatz der Lüneburger Heide und ist noch heute in vielen sehr unterschiedlichen Produkten (wie Filteranlagen, Zahnpasta, Dynamit) unverzichtbar. Ob nun die anschließende Besichtigung des Archivs oder die Kaffeepause mit hausgebackenem Kuchen im Foyer des Museums den abschließenden Höhepunkt darstellte, mag jede LandFrau für sich selbst beurteilen. Der Rückweg führte uns abseits der Autobahn auf Landstraßen mit dem Bus durch die schöne Landschaft der Südheide wieder nach Pattensen.

Ausflug
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Ausflug Fassberg