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Workshops

Gruppenbild Boule
Landfrauen in Aktion
Gespannte Blicke

Wie geht eigentlich „Boule“?

 

Unter diesem Motto trafen sich an einem sonnigen Augusttag 2021 fünfundzwanzig interessierte LandFrauen des LandFrauenvereins Pattensen und Umgebung auf der Boule-Anlage des TSV Auetal.

 

Nach kurzer Erklärung der Spielregeln durch Hermann Kruse, Gerd Müller und Andrew Gödeke bildeten sich die Teams und die LandFrauen eroberten ihre Spielbahnen. 

 

Schon bald erfüllte das gesamte Spielfeld eine Mischung aus 

  • fröhlichem Gelächter über mehr oder weniger verwegene Kommentierungen zu einzelnen Wurfkünsten, 

  • erstauntem Raunen über besonders treffsichere Würfe sowie 

  • entsetzten Ausrufen, wenn ein alles entscheidender Wurf komplett misslang.

 

Einige LandFrauen sorgten für raschen Punktgewinn ihrer Mannschaft, da sie ihre Kugeln erstaunlich zielgenau in Richtung des „Schweinchens“ warfen. Das Schweinchen ist die kleine orangefarbene Kugel, in deren Nähe die geworfenen Kugeln platziert werden müssen.

Der jeweilige Spielstand wurde eifrig und gewissenhaft am Spielfeldrand auf Papptafeln mittels Wäscheklammern notiert. 

 

Auch die bereit gelegten Maßbänder kamen zum Einsatz, um genauestens festzustellen, welche Kugel eines Teams nun wirklich am dichtesten in Schweinchen-Nähe lag.

 

Viel zu schnell vergingen die zwei Stunden Spielzeit und im gemütlichen Teil des Nachmittags wurden die Spielergebnisse und manch anderes bei kühlen Getränken nachbesprochen.

 

Die LandFrauen waren sich einig: Boule-Spielen macht riesengroßen Spaß. 

Und man würde gern wiederkommen.

Workshop
Workshop

Wir packen es an!

Pattenser LandFrauen üben sich in alter Handwerkskunst Am vergangenen Samstag nahmen zwölf Frauen des LandFrauen-Vereins Pattensen und Umgebung am Workshop "Flechten mit Weidenruten" im Bahlburger Dörpshus teil. Diesen Tag ermöglichte ihnen Stefan Jentzsch, Korbmachermeister aus Oldershausen, der mit einem Randvoll gefüllten Firmenwagen anreiste und nach kurzer Begrüßung in sein interessantes Handwerk einführte. Bereits nach wenigen Minuten war den LandFrauen klar, dass dieser Workshop für alle Teilnehmerinnen eine nicht gerade kleine Herausforderung werden würde. Herr Jentzsch präsentierte einige seiner selbst hergestellten Werke und berichtete über die Probleme, vor die ein Korbmacher in heutiger Zeit gestellt wird. Manche LandFrau kam ins Grübeln und erinnerte sich plötzlich, wie viele Dinge, von Wäschekörben bis zu Lampenschirmen, früher nicht aus Plastik, sondern aus Korb bestanden.

 

Dieser Umstand und auch die billige Konkurrenzware aus Fernost ließ alle Frauen nachvollziehen, warum Herr Jentzsch, der seinen Betrieb in fünfter Generation führt, zu den aussterbenden Urgesteinen seines faszinierenden Handwerks zählt. Anschließend machten sich die LandFrauen motiviert ans Werk und begannen mit den ersten Handgriffen und Flechtversuchen, die später zu einem schönen, recht einfach und simpel aussehenden Pflanzkorb führen sollten. Schnell wurde klar, dass die Koordination von Kopf und Händen manchmal nicht so ganz einfach ist und dadurch manche LandFrau hin und wieder nahe dem Aufgeben war. Herr Jentzsch half allerdings mit viel Elan und jeder Menge Witz und Charme, sodass am Schluss - nach Überstunden - dennoch stolz die handgemachten Werke präsentiert werden konnten. Am Ende dieses interessanten und vergnüglichen Workshops waren sich die LandFrauen einig, dass sich ihre Sichtweise auf das alte Korbmacherhandwerk stark gewandelt hat und zwölf LandFrauen, statt auf Billigware aus Fernost, zukünftig vielleicht doch wieder auf handgemachte, hochwertige Körbe von Korbmachern wie Herrn Jentzsch zurückgreifen werden.

 

Workshop
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